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Dr. Amir Pakzad Orientteppiche
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alte und antike Orientteppiche
Keschan

Die zentralpersische Provenienzhauptstadt Keschan liegt an der alten Karawanenstraße, die von Teheran über Keschan, Ghom, Yazd und Kirman nach Pakistan und Indien führt. Sie wurde im 8. Jahrhundert gegründet und erlebte ihre erste Blütezeit im 12. / 13. Jahrhundert unter den Seldschuken. Nach der anschließenden Zerstörung durch die Mongolen (1224) wurde Keschan wieder aufgebaut und avancierte neben Isfahan im 16. / 17. Jahrhundert zum wichtigsten Zentrum safawidischer Kunst. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Bevölkerung durch verschiedene Umstände, unter anderem eine Skorpionplage, stark dezimiert, was zu einer verminderten, aber unverändert hochwertigen Produktion führte.

Keschan Die Qualität und der Ruf des Keschan Teppichs ließen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts etwas nach, doch zählen auch diese noch heute zu den allerbesten Orientteppichen. Neben den klassichen rot- oder blaugrundigen Medaillonteppichen werden heute auch zunehmend Stücke mit hellbeigem oder pistaziengrünem Grundton hergestellt.

Gegenwärtig haben bereits schon die mehr als 40 jährigen und insbesondere die älteren Exemplare einen extrem hohen Kurs. Besonders gesucht sind dabei Stücke aus Seide und Korkwolle, da diese heute nicht mehr hergestellt werden.



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